DMDZ digital - Obdachlosigkeit und Obdachlosenfeindlichkeit in der Pandemie

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Die Pandemie trifft wohnungslose Menschen besonders hart. Hilfsangebote fallen weg, Aufenthaltsorte sind geschlossen und zudem gehören sie häufig gesundheitlichen Risikogruppen an und sind dadurch besonders gefährdet. Damit verschärfen sich ihre Lebensbedingungen, die generell von Ausgrenzung und häufig von Gewalterfahrungen geprägt sind. Denn hier überschneiden sich mehrere Dimensionen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit: Wohnungslose werden Opfer von Sozialchauvinismus, von Rassismus, von Romafeindlichkeit, aber auch von Behindertenfeindlichkeit und anderen Diskriminierungsformen.

Ein Jahr nach der Berliner Zählung nehmen wir die Diskussion auf.

Wie ist die Situation wohnungsloser Menschen in Berlin?
Wie hat sich die Lage durch Corona verändert?
Welche Folgen hat die Feindlichkeit gegenüber Wohnungslosen und wie lässt sie sich messen?
Darüber sprechen wir mit:

Prof. Dr. Dierk Borstel, Tim Sonnenberg (FH Dortmund), Forschung zum Themenfeld Obdachlosenfeindlichkeit
Birgit Münchow, Fachreferentin für Wohnungslosenhilfe, Frauen und Gleichstellung, AWO Landesverband Berlin e.V.
Klaus Seilwinder, Stadtführer bei querstadtein e.V. und engagiert in Obdachlosen-Initiativen
Im Anschluss freuen wir uns auf die Diskussion mit Ihnen.

Das Mobile Beratungsteam der Stiftung SPI legt großen Wert auf einen respektvollen und wertschätzenden Umgang miteinander. Dies gilt auch für unsere Angebote in digitalen Räumen. Als Veranstalterin behalten wir uns vor, Personen den Zutritt zu unseren Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen, die durch rassistische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung treten. Film-, Foto- und Tonaufnahmen sind nicht gestattet.
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