CORONAVIRUS: RKI-Briefing - Rasanter Anstieg bei Covid-19 in Deutschland

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In Deutschland sind bis Donnerstagabend mindestens 1001 Menschen, die mit dem neuen Coronavirus infiziert waren, gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. 24 Stunden zuvor lag die Zahl der Toten bei 856.

Zudem registrierten die Behörden mehr als 79 400 Infektionen mit Sars-CoV-2 (Vortag Stand 20.00 Uhr: mehr als 72 600). Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige Bundesländer ihre Zahlen nicht immer zur gleichen Uhrzeit.

Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 19 100 nachgewiesenen Fällen und mindestens 277 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 17 600 Fällen und mindestens 202 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 146,5 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 95,6.

Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

In anderen europäischen Ländern steigen die Todeszahlen deutlich schneller: In Spanien starben Behördenangaben vom Donnerstag zufolge 950 Menschen innerhalb von 24 Stunden. Die Gesamtzahl liege nun bei mehr als 10 000 Toten, teilten die Gesundheitsbehörden mit. In französischen Krankenhäusern starben insgesamt mehr als 4500 Menschen, das sind 471 mehr als noch am Vortag, sagte Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Donnerstagabend. Italien hat mehr als 760 Tote innerhalb eines Tages im Zuge der Corona-Pandemie vermeldet und zählt mittlerweile 13 915 Tote (Stand: Donnerstagabend).

Die meisten nachgewiesenen Infektionsfälle überhaupt gibt es in den USA - mehr als 215 000 waren es am Donnerstagabend. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Wegen der Zuspitzung der Pandemie stieg in dem Land die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe erneut dramatisch an. Laut den Zahlen des US-Arbeitsministeriums verloren im März landesweit mehr als zehn Millionen Menschen ihre Jobs.

Nach Angaben der Universität Johns Hopkins lag die Zahl der weltweit nachweislich Infizierten am Donnerstagabend bei mehr als 960 000. Experten rechnen allerdings mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.


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